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Zeichenlimits in Search Ads und Social Ads

Zu lange Texte werden abgeschnitten oder gar nicht erst angenommen. Hier findest du die wichtigsten Zeichenlimits für Google, Microsoft und Meta und wie du trotzdem starke Anzeigen schreibst.

Anzeigentitel mit Zeichenzähler 28 von 30, darunter eine Meta-Anzeige, deren Text nach etwa 125 Zeichen gekürzt wird

Wer Anzeigen schreibt, stößt schnell an Grenzen: Bei Google lehnt das System zu lange Titel einfach ab, bei Meta verschwindet der Rest des Textes hinter „Mehr anzeigen“. Beides kostet Wirkung. Dieser Überblick zeigt, welche Limits gelten, warum gerade die ersten Zeichen entscheiden und wie du deine Texte vor dem Hochladen prüfst.

Am schnellsten geht das mit unserer kostenlosen Anzeigenvorschau: Du schreibst deine Texte, siehst sofort die Zeichenzähler und eine Vorschau für Google und Meta. Alles läuft in deinem Browser, nichts wird gespeichert.

Google Search: responsive Suchanzeigen

Eine responsive Suchanzeige (RSA) besteht aus mehreren Bausteinen, die Google bei jeder Suche neu kombiniert:

Angezeigt werden meist zwei bis drei Titel und ein bis zwei Beschreibungen. Welche, entscheidet Google. Deshalb muss jeder Titel für sich allein funktionieren und darf mit jedem anderen zusammenpassen. Wiederholungen wie dreimal derselbe Markenname verschenken Platz.

Ein paar Details, die beim Zählen oft übersehen werden:

Google Search: Assets (Erweiterungen)

Auch die Zusatzinformationen unter der Anzeige haben eigene Limits:

Gerade Sitelinks machen Anzeigen deutlich größer. Kurze, konkrete Linktexte wie „Preise ansehen“ oder „Termin buchen“ funktionieren besser als allgemeine wie „Mehr erfahren“.

Microsoft Advertising

Microsoft Advertising übernimmt das Format der responsiven Suchanzeigen mit denselben Grenzen: Titel bis 30, Beschreibungen bis 90 und Pfade bis 15 Zeichen. Wenn du Kampagnen aus Google Ads importierst, passen die Texte also in der Regel. Ein Blick in die Vorschau lohnt sich trotzdem, weil Microsoft die Bausteine teils anders kombiniert.

Meta: der Anfang zählt

Bei Facebook und Instagram gibt es weniger harte Grenzen, dafür kürzt Meta die Texte je nach Platzierung und Gerät. Diese Richtwerte haben sich bewährt:

Setz deshalb den wichtigsten Gedanken an den Anfang: den Nutzen für deine Zielgruppe, nicht den Firmennamen. Wer nach 125 Zeichen noch liest, ist interessiert. Wer nicht, sollte trotzdem verstanden haben, worum es geht. Längere Texte sind erlaubt und können für erklärungsbedürftige Angebote sinnvoll sein, solange der Einstieg sitzt.

Praxistipps für kurze, starke Texte

Texte vorab testen

Die Eingabemasken in Google Ads und im Meta Werbeanzeigenmanager zeigen dir die Zeichen zwar an, aber erst, wenn du schon mitten in der Kampagne steckst. Für Entwürfe, Abstimmungen mit Kunden oder A/B-Varianten ist ein eigener Arbeitsschritt bequemer.

Dafür haben wir die Anzeigenvorschau gebaut. Sie ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar:

Deine Texte bleiben dabei in deinem Browser und werden weder gespeichert noch übertragen.

Die Plattformen passen ihre Vorgaben gelegentlich an. Stand der Angaben: Oktober 2026.

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